Über die vergangenen Jahre haben sich die Anforderungen an Fliesen und Platten auf Balkonen und Terrassen verändert. Die Langlebigkeit von keramischen Belägen und Natursteinbelägen für Balkone und Terrassen wird bereits seit mehreren Jahren in Frage gestellt. Daher machen viele Verlegebetriebe einen großen Bogen um den Balkon- und Terrassenbereich. Doch was genau hat sich verändert?

Die wichtigsten Faktoren im Überblick

Das Klima wandelt sich und beeinflusst auch unser Tätigkeitsfeld. Intensive Hitzeperioden, monsunartige Niederschlagsphasen und kurze, aber knackige Wintereinbrüche mit tiefen Temperaturen beanspruchen die Konstruktionen im Außenbereich und erhöhen die Anforderungen an die Gesamtkonstruktion. Wichtig ist hier die Durchtrocknungsmöglichkeit der eingesetzten Produkte. Hat das Bindemittel nicht die Möglichkeit fest zu werden, können die eingesetzten Additive nicht wirksam oder schlimmstenfalls schadhaft werden.

Normative Veränderungen hatten einen immensen Einfluss auf die Strukturveränderung in Rohstoffen und auf die Verlegeprodukte. Die Festlegung höherer Festigkeiten der Lastverteilungsschicht, Änderungen in der Zementnorm und eingesetzte Additive führten zu veränderten Eigenschaften der Mörtelmatrix.

Die Entwicklung ästhetischer und größerer Fliesenbeläge führte zur Veränderung technischer Verlegemethoden. Beispielhaft dafür sind dichte Keramiken, wie z.B. das Feinsteinzeug. Dichte keramische Beläge lassen keinen Wassertransport mehr zu. So konnte die Feuchtigkeit in der Konstruktion nicht mehr an die Umgebungsluft abgeben werden. Dies führte zu einem hohen Schadenspotential.

Die Veränderung von keramischen Bauteilen zu dichten, glasartigen Fliesenscherben veränderte die Art der Verlegung. Hier hat sich das Dünnbettverfahren durchgesetzt. Früher konnten die grobkeramischen Platten durch ihre Porenstruktur im Mörtelbett verlegt werden. Die dichten Fliesenrückseiten haften nur durch den Einsatz haftvermittelnder Additive.

Zuverlässiges Abdichtungs- und Verlegesystem für Fliesen und Platten im Außenbereich

Diese Erkenntnisse und jahrzehntelange Erfahrung haben dazu geführt ein sicheres System für das Abdichten und Verlegen von Fliesen und Platten auf Terrassen und Balkonen zu entwickeln. AQUAFIN-TBS ist eine Verbundabdichtung (AIV) und ein speziell für den Außenbereich entwickeltes Klebemörtelsystem, die den hohen klimatischen Beanspruchungen und Anforderungen gewachsen ist.

Das Verlegesystem nimmt Spannungen von Untergrund und keramischer Belagsfläche sowie Einwirkungen unterschiedlicher klimatischer Umstände auf und kompensiert diese im System. Mit einer zweikomponentigen Kunststoff-Zement-Mörtelkombination als Verbundabdichtung und einem gleichartigen Klebemörtel wird dem standgehalten. Ein weiterer Vorteil der zweikomponentigen Zusammensetzung ist die nahezu wasserdichte Ausrüstung des Klebemörtels

Dieses System steht Euch als normal oder schnell abbindende Variante zur Verfügung. Für welche Variante Ihr euch entscheidet hängt von den Gegebenheiten bei der Ausführung ab. Können normal abbindende Mörtelsysteme im Tagesverlauf nicht ausreichend erhärten oder wollt Ihr ein Naturwerksteinbelag verlegen, fällt die Wahl auf die schnell abbindende Variante. Bei normalklimatischen Verhältnissen wählt Ihr die normal abbindenden Variante. Beide Varianten gewährleisten eine hohe Flexibilität, die thermische Differenzen sicher und zuverlässig abfedert.


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AQUAFIN®-TBS
Die Marke. Das System.

Besonders Terrassen und Balkone sind den klimatischen Beanspruchungen im Wechsel der Jahreszeiten ganzjährig ausgesetzt. Um insbesondere diese Außenbereiche zu schützen, entwickelte SCHOMBURG mit dem AQUAFIN-TBS- System eine aufbauende und nachhaltige Verbundabdichtung als Lösung zum Abdichten und Verlegen von keramischen Belägen auf Balkonen und ebenerdigen Terrassen.
 

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